Wertewandel für Geno-2.0 ist dies ein zentrales Thema  

Immer mehr Menschen bezweifeln, dass es wirklich Sinn macht, in dem Stil weiterhin zu „wirtschaften“, den es vor „Corona“ gab. Es könnte besonders bei der jüngeren Generation so etwas wie ein notwendiger, vielleicht sogar existenzieller Paradigmenwechsel, eine Art „Quantensprung“ anstehen. Etwas anders als die älteren Generationen, sehen viele Jugendliche auch längst keine Chance mehr für „zarte Übergänge“. Sie entscheiden sich deutlich: 

• Neue Werte sind unabdingbar! 

Und mit dieser eindeutigen Haltung scheinen sie sogar genau richtig zu liegen. Wer über den „Tellerrand“ der traditionellen Wissenschaften hinaussieht, sich als „Querdenker“ sieht, sich vielleicht sogar für die „Quantenphysik“ öffnet, wird z.B. bestätigt bekommen: Die „Beziehung“ zwischen Quanten und „Beobachter“ scheint sich irgendwie zu verändern. Von „Neuer“ und „Alter“ Energie zu sprechen, ist längst keine „Spinnerei“ mehr von „Exoten“. Man kann es auch „Bewusstseinswandel“ nennen. Diese Entwicklung zu ignorieren – wie dies gemeinhin auch (noch) im Genossenschafts-Sektor der Fall scheint – ist etwa so sinnvoll,  als  zu meinen,  „Digitaliserung“ fände nicht statt, wenn man sich einfach nicht darum kümmert. …

 „Lernen“, hatte bisher mit „Kontinuität“, das „Neue“ (Bewusstsein) wäre demach lediglich eine Fortsetzung des „Alten“. Und genau das könnte sich als großer Irrtum erweisen: Diese Kontinuität scheint es so verlässlich nicht mehr zu geben! Das Neue ist und wirkt anders, hat andere „Gesetzmäßigkeiten“! Dies ist ein „Quantensprung“ und keine „Episode“, die bald vorübergeht! Konkurrenz-Denken ist das „Alte“, Kooperations-Denken das „Neue“. Und was wäre die „Mitte“, sozusagen die „Übergangszone“? Das Wort „Souveränität“ macht dies deutlich: Man wird dazu „ja“ oder „nein“ sagen können, aber nicht: „Bitte von beiden etwas“. Wäre dann Geno-2.0 wirklich nur eine Fortsetzung von Geno-1.0?             

Warum könnte ein Mensch den „Schutz der Gruppe“ bedürfen? 

Welches Menschenbild wird unterstellt, wenn man die Menschen in einer „Opfer-Rolle“ sieht? Es ist wichtig, das Motiv einer Gruppenbildung genauer anzuschauen. Geht es um „Schutz“ oder um „intelligente Multiplikation“ der „Kraft-Potenziale“ des Einzelnen? Diese Frage könnte vor Irrtum schützen: „Als WER kooperiert jeder teilnehmende Mensch?“ Jede beabsichtigte Kooperation sollte vorab ihr „Menschen-Bild“ offenlegen und die mit allen Teilnehmern diskutieren. … 

Selbstwert-Entfaltung des Einzelnen ist die Basis für WIR-Erfolg  

„Opfer-Rollen-Spiele“ blockieren den „Gruppen-Erfolg“. Die Annahme, dass Gruppen dazu dienen, fehlenden Selbstwert von Menschen zu kompensieren, könnte einer der Irrtümer sein, weshalb „Kooperationen“ bisher nicht wirklich erfolgreich sein konnten. „Was der Einzelne nicht schafft, schafft die Gruppe“, wird oftmals missverstanden. Erst wenn der Selbstwert jedes Teilnehmers bereits hoch ist, wird auch das Gruppenziel erreicht. 

Wer das für „unsozial“ hält, sieht den Menschen als „Opfer“. So ist aber Leben nicht gemeint. Würde und Souveränität des Menschen sind untrennbar. Warum nicht endlich offen darüber sprechen?     

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